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Gemeinde Ahrensfelde
Erster Spatenstich für Bau- & Wertstoffhof, Blumberg 10.08.2017


Baubeginn für Bau- und Wertstoffhof Ahrensfelde

Erster Spatenstich vollzogen

 

 

 

 

 

 

Die Bauarbeiten für den Bau- und Wertstoffhof Ahrensfelde haben begonnen. Bürgermeister Wilfried Gehrke und Landrat Bodo Ihrke, zusammen mit den Bauverantwortlichen beim ersten Spatenstich.

Foto: Gemeinde Ahrensfelde

 

Die Gemeinde Ahrensfelde feierte am 10. August 2017 den ersten Spatenstich für den neuen Bau- und Wertstoffhof Ahrensfelde. Im Beisein von Bürgermeister Wilfried Gehrke, Landrat Bodo Ihrke, den zuständigen Verwaltungsmitarbeitern, Planern und den Baufirmen vollzog man den symbolischen Akt. Direkt im Gewerbegebiet Blumberg soll der Hof, auf einem ca. 17.500m² großen Gelände entstehen.

Den derzeit 15 Mitarbeitern stehen zukünftig auf dem neuen Areal rund 1.550 m² im Betriebsgebäude zur Verfügung. Dieses ist mit Büro-, Sozial- und Sanitärräumen sowie einer Garage mit neun Fahrzeugstellplätzen, einer Werkstatt mit Hebebühnen und verschiedenen Lagerflächen ausgestattet. Im oberen Stockwerk des Betriebsgebäudes  befindet sich eine Werkswohnung. Im Außenbereich wird es zusätzlich einen LKW Waschplatz, Lagerboxen, Geräteschuppen und eine Stiefelwaschanlage geben.

Mit auf dem Gelände entsteht der neue Wertstoffhof, der von der Gemeinde errichtet und an die Barnimer Dienstleistungsgesellschaft mbH im Auftrag des Landkreises verpachtet werden soll. Mittels einer PKW-Rampe können Abfälle aus Haushaltungen im Landkreis Barnim in Kleinmengen bis zu 2m³ vom Abfallerzeuger angeliefert werden. Für die Anlieferung können von der BDG Entgelte erhoben werden. Zu den Abfällen zählen unter anderem Grün- und Strauchschnitt, Sperrmüll, Bauschutt und Metallschrott sowie Elektrogeräte.

Ein zentraler Standort für den Bauhof war längst nötig, da bisher auf alle Ortsteile mehr als fünf verschiedene Lagerplätze und Hallen verteilt sind. Unter anderem werden Räume der Freiwilligen Wehren, der Grundschule, der Kitas und alte Scheunen genutzt. Keine optimalen Arbeits- und Unterstellbedingungen für die Mitarbeiter und Technik, die nun am neuen Standort verbessert werden sollen. „Zudem haben wir in der Vorauswahl des Standortes ein reines Gewerbegebiet gesucht, um Emissionskonflikte in Misch- bzw. Wohngebieten zu vermeiden, das heißt, dass die Arbeits- und Einsatzzeiten nicht mit den Ruhezeiten kollidieren.“, so Fachbereichsleiterin Regina Schaaf. Der Bauhof wurde vorausschauend geplant, damit man zukünftig eventuell verschiedene Dienstleistungen, wie den Winterdienst, nicht mehr zwingend extern vergeben muss. Daher ist auf der Gesamtbebauungsfläche von rund 7.200m² Platz für bis zu 35 Mitarbeiter.

Als schwierig hingegen erwies sich das Ausschreibungsverfahren. „Es ist zurzeit schwer Handwerker zu bekommen. Von zehn Ausschreibungen kommen gerademal zwei Angebote zurück, die zudem völlig unwirtschaftlich sind.“, begründet Thomas Meier die derzeitige Bausituation, die die Kosten in die Höhe treiben. Daher wurde eine erneute Ausschreibung in Einzelgewerken für Hoch- und Tiefbau veröffentlicht, um das Gesamtkostenvolumen zu reduzieren. Die voraussichtlichen Ausgaben belaufen sich dadurch derzeit auf circa 3,3 Millionen Euro. Die Kosten aufgrund der Planungsvorlage lagen bei knapp 2,8 Millionen Euro.

Die eigentlichen Bauarbeiten für das Projekt haben allerdings schon viel früher begonnen. So wurde bereits ab dem 17.Juli 2017 damit begonnen die Infrastruktur am geplanten Standort herzustellen. Generell wurde das Projekt von langer Hand geplant. Der Bauhof ist im neuen Fachdienst „Liegenschafts- und Gebäudemanagement“ unter der Leitung von Carola Riedel und dem Bauhofvorarbeiter Mirko Hannemann in der Verwaltungsstruktur eingegliedert. Im Juni 2018 soll der Bauprozess abgeschlossen sein.

 

 

      
Baufeldbesichtigung mit den Beteiligten.
         Auf diesem Abschnitt entsteht das neue Betriebsgebäude.

 

 





 

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