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Gemeinde Ahrensfelde
Kommunales Energiemanagement


An dieser Stelle können Sie sich die Präsentation "Kommunales Energiemanagement" vom 17.09.2013 als PDF-Datei  (46. GV Ahrensfelde) herunterladen.
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Arbeitskreis Energie


Um die erforderliche Weiterentwicklung bei den energiebezogen Fragestellungen im Gemeindegebiet voranzubringen, wurde hierzu der „Arbeitskreis Energie" gegründet. Der Wandel hin zu einer nachhaltigeren Energieversorgung ist nur durch gemeinsame Bemühungen der Kommune und der Bürger zu bewältigen. Ein effizienterer Umgang mit Energie kann dabei nur ein erster Schritt sein, um den Auswirkungen der Energiepreissteigerungen zu entgegnen. Die vorhandenen Potenziale nutzbar zu machen, um mittelfristig bezahlbare Energiepreise anbieten und die Versorgungssicherheit gewährleisten zu können, ist die zentrale Herausforderung. Durch die Senkung der CO2-Emissionen wird ein Beitrag zu den klimapolitischen Zielen des Landes und des Bundes geleistet. Den Kommunen kommt eine besondere Bedeutung zu: Sie können über die eigene Infrastruktur - öffentliche Gebäude und Straßenbeleuchtung - einen aktiven Beitrag zur Senkung der CO2-Emissionen leisten.

Neben dem Ziel, die Kosten zu senken und den Verbrauch von Energie und Wasser zu optimieren, geht es um Transparenz, Effizienz und Nachhaltigkeit bei der Nutzung von Ressourcen. Denn die steigenden Energiekosten belasten nicht nur den kommunalen Haushalt, sondern auch die privaten Haushalte und das Gewerbe. Die Gemeinde will Vorbild sein und bietet hiermit den Bürgern die Möglichkeit, sich aktiv zu beteiligen. Im Arbeitskreis vertreten sind sachkundige Einwohner, Vertreter der Gemeindevertretung und der Gemeindeverwaltung. Darüber hinaus beteiligen sich die regionalen Energieversoger und die Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde.

Im Arbeitskreis werden Vorschläge für Umsetzungsmaßnahmen unter Berücksichtigung der vorhandenen Potenziale erarbeitet. Der Arbeitskreis arbeitet unabhängig und berät die Gemeindevertretung. Die Sitzungen werden im zweimonatigen Rhythmus abgehalten.


Marco Hahs
Energiebeauftragter
Fachdienst- Infrastruktur & Umwelt

Telefon: +49 (30) 936900-150

 

Downloads:

Präsentation Hahs vom 25.02.2014

Präsentation Sander vom 25.02.2014

6. Protokoll Arbeitskreis Energie vom 25.02.2014

Präsentation Dr. Pöltelt / Dr. Ackermann vom 02.12.2013

5. Protokoll Arbeitskreis Energie vom 02.12.2013

Präsentation ecoflex vom 27.08.2013

4. Protokoll Arbeitskreis Energie vom 27.08.2013

Präsentation SWARCO vom 28.05.2013

Präsentation HNEE vom 28.05.2013

3. Protokoll Arbeitskreis Energie vom 28.05.2013

2. Protokoll Arbeitskreis Energie vom 26.03.2013

1. Protokoll Arbeitskreis Energie vom 22.01.2013

Präsentation 1. Arbeitskreis Energie vom 22.01.2013

 


Strom sparen mit dem Energiesparpaket

 

Die allseitige Erhöhung der Energieeffizienz ist eine Hauptsäule der Energiewende. Das bedeutet, Energie vernünftig, umsichtig und sparsam einzusetzen. Nur so können Ressourcen geschont und ein wirkungsvoller Beitrag zum Umweltschutz geleistet werden.
Dabei kann jeder Ahrensfelder aktiv mitmachen. Ob jung oder alt, ob Schüler, Erwerbstätiger oder Rentner. Geht es doch in erster Linie darum, sich im tagtäglichen Umgang mit Energie bewusster zu verhalten. Das kostet keinen Cent, kann aber Überwindung kosten, liebgewordene Gewohnheiten zu verändern. Energie rationell verwenden, ohne si sinnlos zu verschwenden - das ist das Geheimnis der Energieeffizienz im Privatleben und im Beruf.
In regelmäßiger Folge wird der Arbeitskreis Energie praktische Hinweise und Vorschläge zum Energiesparen geben. Wir beginnen mit dem Aufspüren von „Stromfressern". Das sind Geräte in unseren Haushalten, die die Stromrechnung in die Höhe treiben. Wir wollen die Stromverbrauchsbremse einlegen und Geld sparen. Dazu gibt es in den Gemeindebibliotheken ab sofort ein „Energiesparpaket" auszuleihen, das vom Umweltbundesamt entwickelt wurde. Die Ausleihe für jeden Ahrensfelder ist kostenlos.

Das Herzstück des Energiesparpaketes ist der Energiepreismonitor. Dazu gehört eine Verlängerungsschnur mit Ein-Aus-Schalter, mit der man bei Bedarf die Steckdose mit dem Energiepreismonitor verbinden kann. Eine leicht verständliche Bedienungsanleitung mit Benutzungshinweisen ist beigelegt. Beschrieben werden die Funktionen des Messgerätes (Energiepreismonitor) und Einstellungen, die man daran vornehmen kann. Am wichtigsten ist die individuelle Einstellung des Strompreises, den der jeweilige Stromversorger in Rechnung stellt. Man findet ihn auf der aktuellen Stromrechnung als „Arbeitspreis". Sobald jetzt ein Elektrogerät an den Energiepreismonitor angeschlossen wird, kann man sofort die Leistungsaufnahme in Watt (W) oder Kilowatt (kW) und die jährlichen Stromkosten ablesen.

Wo sind die „Stromfresser" zu suchen? Beginnen sollte man bei älteren Elektrogeräten, die im Haushalt schon lange Dienst tun: Kühlschrank, Gefrierschrank oder Gefriertruhe, Waschmaschine, Wäschetrockner, Mikrowelle, Küchenmaschine. Meist stammen sie aus einer Zeit, als der Stromverbrauch bei der Konstruktion der Geräte noch nicht so wichtig war wie heute. Wenn man diese Stromverbräuche vergleicht mit denen der Geräte, die heute im Handel sind, stellt man Erstaunliches fest. Die modernen Geräte verbrauchen alle deutlich weniger Strom als die älteren. Und das ist unser Stromeinsparpotential, das den Geldbeutel entlasten, die Ressourcen schonen und der Umwelt nützen soll. Wenn Neuanschaffungen von Elektrogeräten notwendig werden, sollte man auf den Jahresstromverbrauch achten, der meist auf dem Preisschild mit angegeben ist.
Eine andere Gruppe von Elektrogeräten, die man überprüfen sollte, sind die sogenannten Standby-Geräte. Das sind Fernsehgeräte, Radios, DVD- und CD-Spieler, Computer, Kaffee-Automaten, bei denen die Hersteller aus Kostengründen den Ein-Aus-Schalter eingespart haben. Diese Geräte verbrauchen auch dann Strom, wenn sie ihre eigentliche Funktion gar nicht erfüllen. Sie laufen im Leerlauf, dem sogenannten Standby-Modus. Diese Energievergeudung verursacht in deutschen Privathaushalten und Büros jährliche Mehrkosten von fünf bis sechs Milliarden Euro. Wenn uns der Energiesparmonitor die Vergeudung angezeigt hat, ist Abhilfe notwendig. Die erreicht man am einfachsten mit einer abschaltbaren Steckdosenleiste, die der Handel für 3 - 5 Euro anbietet. Mit der abschaltbaren Leiste werden die Standby-Geräte wirklich ausgeschaltet, das heißt, vom Stromnetz getrennt. Die Anschaffung „rechnet" sich schnell. Wie die Ahrensfelder die „Stromfresser" aufspüren, ihnen den Garaus machen und so ihren persönlichen Beitrag zum Gelingen der Energiewende „vor Ort" leisten, interessiert den Arbeitskreis Energie natürlich. Schreiben Sie uns, oder rufen Sie an. Wir geben Ihre Erfahrungen gern weiter.

Für den Arbeitskreis Energie

Dr. Burckhard Ackermann, Dr. Helmut Pöltelt


Kooperationspartner

 

 


Artikel zum Thema

- Arbeitskreis Energie - Einsparpotentiale in unseren Haushalten
- Wer Energie spart, bekommt eine Prämie (MOZ vom 12.04.2013)
- Studenten helfen beim Sparen (MOZ vom 18.12.2012)
- Ahrensfelde managt Energieverbrauch (MOZ vom 27.09.2012)





 

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